Zu Beginn des Jahres 1999 wurden wir durch das Berliner Büro der Architekten von Gerkan Marg + Partner um Zusammenarbeit hinsichtlich einer Holzarten- und Qualitätsauswahl bei der Herstellung von Sonnenschutzlamellen am Bauvorhaben "Kongresszentrum Weimar" gebeten.
Etwa 9 Meter hohe und 1,40 Meter breite Stahlrahmen sollten mit feststehenden Holzlamellen ausgestattet werden. Die auf Luft und in Schrägstellung montierte Lamellen sorgen für einen raffinierten Lichteinfall ins Gebäudeinnere und lockern die monolitisch anmutende Fassade auf.
Die Wahl der Architekten fiel auf kanadische Western-Red-Cedar Clears (Clears ist eine im Prinzip, bis auf ein geringes Ausmaß, astreine, fehlerlose Qualität), nachdem Laubhölzer wie z.B. Eiche oder Robinie aufgrund von Gerbsäureaussonderungen, mangelnder Formstabilität sowie nicht ausreichender Verfügbarkeit hoher Qualitäten (bei Robinie) verworfen wurden.
Das Zedernholz wurde in der Holzverarbeitung unserer Firma sorgfältig sortiert, gehobelt und mittels hirnseitiger Lochbohrungen mit Rampa-Muffen versehen. Dieser hohe Vorfertigungsgrad ermöglichte dem Fassadenbauunternehmen in Weimar eine zügige und somit wirtschaftliche Montage. Die Architekten sind nach dem Bauvorhaben von Zedernholz so überzeugt gewesen, dass weitere Lieferungen zur Herstellung von hochwertigen Holzterrassen sowie Holzpavillions folgen durften.
| Objekt | Kongresszentrum Weimarhalle, Weimar |
| Architekten | gmp von Gerkan Marg + Partner |
| Gewerk |
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| Baulaufzeit | 1999 |
Materialien |
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